Montag, 12. März 2018

Denn bitter ist der Tod von Elizabeth George

An einem trüben Novembermorgen wird eine Studentin der Universität Cambridge tot aufgefunden. Der Mord an der jungen Frau erschüttert die ehrbare Akademikerwelt. Und nur einer wie Inspector Lynley, der dieses Umfeld bestens kennt, kann die gefährlichen unterschwelligen Strömungen hinter den dunklen Collegemauern erahnen. Mit seiner Assistentin Barbara Havers dringt er immer tiefer in die elitäre Welt ein, in ein tödliches Gespinst aus bedingungsloser Liebe, falschem Stolz, uneingestandenen Schuldgefühlen – und dem Bedürfnis nach Rache.

Dies ist mein erstes Buch von Elizabeth George, und ich muss sagen, nachdem ich es gelesen habe, war ich nicht gerade so begeistert, dass ich sofort loszog, mir das nächste zu besorgen. Eigentlich bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich überhaupt noch eines von dieser Autorin lesen werde.

Es handelt sich hier um den 5. Fall von Inspektor Lynley. Vielleicht lag es ja daran, aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Es war eher der ganze Aufbau – genau genommen war es gar kein richtiger Krimi. Denn wer am Ende der Täter war und warum schien doch recht absurd und wenig glaubhaft. Wenn es aber mehr um die Charaktere ging, war das Buch auch enttäuschend. Die einzelnen Figuren schienen schon ein wenig holzschnitthaft und alle fühlten sich wegen irgendetwas schuldig. Dazu kamen dann auch noch die privaten Probleme der beiden Ermittler. Kurz, die ganze Atmosphäre war im Grundton deprimierend. Abgesehen davon schien das Wichtigste im Buch zu sein, wer wann mit wem ins Bett gehüpft ist.

Dieses Buch ist definitiv nicht dazu angetan, mich zu einem Elizabeth George-Fan zu machen.