Montag, 13. November 2017

Death of a Busybody von George Bellairs

Miss Tither, the village busybody, is not the best-loved resident of Hilary Magna. She has made many enemies: bombarding the villagers with religious tracts, berating drunkards, and informing the spouses of cheating partners. Her murder, however, is still a huge shock to the Reverend Ethelred Claplady and his parish.

Inspector Littlejohn’s understanding of country ways makes him Scotland Yard’s first choice for the job. Basing himself at the village inn, Littlejohn works with the local police to investigate what lay behind the murder.


A second death does little to settle the collective nerves of the village, and as events escalate, a strange tale of hidden identities, repressed resentment, religious fervour and financial scams is uncovered. Life in the picturesque village of Hilary Magna proves to be very far from idyllic.
Dieser Krimi ist bei British Library Crime Classics als eBook neu aufgelegt worden. Allein dafür liebe ich eBooks ja – man bekommt Bücher, die schon längst nicht mehr im Handel sind und bei denen es wenig Aussicht gibt, dass sie je neu aufgelegt werden. Oder wie hier Bücher, die in Papierform ziemlich unerschwinglich sind. Ich habe auf diese Weise schon so manche Perle wiederentdeckt. Eine davon ist dieser Krimi von George Bellairs.

George Bellairs wurde 1902 in Lancashire geboren und war von Beruf eigentlich Bankmanager. Im Ruhestand ließ er sich auf der Isle of Man nieder, wo er 1985 starb. Er schrieb mehr als 50 Bücher. In fast allen war Inspector Littlejohn der Ermittler. Sein erster Roman erschien 1941.

Seine Krimis sind weder blutrünstig noch actiongeladen. Es sind Whodunits, Krimis zum Mitraten, gespickt mit Hinweisen und falschen Spuren. Dazu kommt ein süffisanter, ironischer Erzählton und ein locker-leichter Stil.

So ist es auch in diesem Buch. Ein eigentlich einfacher, wenn auch besonders makaberer Todesfall entpuppt sich als verzwickter Mordfall, raffiniert verwoben mit allerlei Affairen und dunklen Geheimnissen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und mit zu rätseln. Und bei aller Leichtigkeit ist es doch so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann.

Ich kann mir eigentlich gar nicht erklären, warum Bellairs heutzutage so unbekannt ist, dass es kaum Bücher von ihm auf deutsch gibt. Er kann Agatha Christie durchaus das Wasser reichen.