Montag, 30. Oktober 2017

Das Netz: William-Sandberg-Serie, Band 1 von Fredrik T. Olsson

Blackout, eine ganze Nacht steht in Stockholm alles still. Es herrschen Dunkelheit und Chaos. Die Regierung macht den Cyber-Experten William Sandberg dafür verantwortlich und nimmt ihn fest. Aber William ist ein gebrochener Mann: Seine Tochter ist spurlos verschwunden, und seine obsessive Suche nach ihr droht seine Ehe zu zerstören. Kurz vor dem Blackout erhielt er die mysteriöse E-Mail eines Unbekannten – William begreift sofort, dass er fliehen und den Absender dieser Nachricht finden muss, um seine Unschuld zu beweisen. Doch sein Gegner scheint ihm immer einen Schritt voraus …
Ich denke, das hätte eine spannende Kurzgeschichte werden können. Aber 600 Seiten? Das gibt der Stoff definitiv nicht her. Entsprechend aufgebläht, schwer zu lesen und langatmig fand ich das Ganze. Dazu kam, dass mir die Charaktere partout und durch die Bank nicht nahe kamen. Bei keinem einzigen hat mich wirklich interessiert, was aus ihm wird.

Dass man beim Personalwechsel erst einmal herausfinden musste, um wen es denn jetzt wieder geht, hat es auch nicht besser gemacht. Was ist so schwer daran, im ersten Satz den Namen des Jeweiligen zu nennen?

Anders gesagt, ich fand keinen Zugang zum Buch. Und ich wollte nach Zweidritteln auch keinen mehr finden, denn wie die Geschichte ausgeht, war da ohnehin schon klar.
Wie gesagt, es hätte eine spannende Kurzgeschichte werden können ...