Montag, 28. August 2017

The Beekeeper a gripping crime mystery with a dark twist von Stewart Giles

Alice Green is a beekeeper in the small Cornish village of Polgarrow. She lives with her pet jackdaw in a beautiful cottage not far from the sea. One evening, Alice finds something strange under the hollyhock bush in her garden. The gruesome discovery will change everyone’s lives. And then Alice’s best friend Milly disappears . . .

Detective Harriet Taylor has just transferred to the area from Edinburgh. As she investigates a series of shocking crimes, she grows close to the old beekeeper and is determined to bring the criminals to justice. But who is really what they seem and who can she trust?

Der Anfang war wirklich gut und packend. Doch leider ließ die Spannung schnell nach – vor allem, weil man eigentlich sofort weiß, wer der Täter ist. Anfangs habe ich noch gedacht, dass das bestimmt eine falsche Fährte ist, dass da noch eine unerwartete Wendung kommt und dann ist die Überraschung groß – Pustekuchen. Dann habe ich erwartet, dass es eine besondere Rolle spielt, dass die Bienen eine italienische Züchtung und damit nicht so aggressiv sind. Immerhin wird das dreimal erwähnt und es handelt sich hier ja um einen Krimi. Also muss das doch eine Bedeutung haben? Nein, hat es nicht.

Ab Kapitel 2 ist endgültig klar, wer der Mörder ist, und dass da keine Wende mehr kommt.
Gut, hab ich mir gedacht, dann wird es sicher spannend, zu erleben, wie die Polizistin das Rätsel löst und sich an den Täter herantastet. Leider ist aber auch das nicht wirklich fesselnd. Wie sie am Ende darauf kommt, ist sogar ein wenig fadenscheinig. Vor allem, wenn man berücksichtigt, wie viele Hinweise und offensichtliche Ungereimtheiten vorher partout übersehen werden.
Und bis es soweit ist, zieht sich die Handlung schon sehr.Mindestens ein Kapitel weniger hätte da viel gebracht.

Eine Straffung der Handlung und etwas Nachhilfe in Sachen Mystery wären dringend nötig, um aus dem Autor einen guten Krimischreiber zu machen.