Montag, 12. Juni 2017

Der Galgen von Tyburn von Ben Aaronovitch

In seinem sechsten Fall muss der fabelhafte Peter Grant

- ein verschollenes altes Buch wiederfinden
- einen verdächtigen Todesfall auf einer Party der Reichen und Schönen Londons aufklären
- versuchen, es sich dabei nicht völlig mit Lady Ty zu verderben
- vermeiden, vom Gesichtslosen ins Jenseits befördert zu werden
- sich mit einem ganzen Haufen rauflustiger Amerikaner herumschlagen, die definitiv zu viel ›24‹ gesehen haben.
Kurz: Peter bekommt die einzigartige Gelegenheit, es sich mit alten Freunden zu verderben und sich dabei jede Menge neue Feinde zu machen. Mal vorausgesetzt, er überlebt die kommende Woche.


Ich bin ja ein Fan von Aaronovitch, das dürfte inzwischen bekannt sein. Aber langsam werde ich es müde, immer von einem Peter Grant zu lesen, der sich so gar nicht entwickelt, von erzürnten Flussgöttinnen und von mehr und mehr Hexen, Zauberinnen und magisch begabten Wesen, sowohl einheimischen, als auch amerikanischen und afrikanischen. Allmählich verliere ich die Übersicht! Dass Peter mal wieder nur mit dem Leben davon kommt, weil andere ihn raushauen, macht es auch nicht besser.

Positiv ist immerhin, dass die Jagd auf den Gesichtslosen ein wenig voran geht und dass die nervtötende Lesley wieder nur eine Nebenrolle hat. Leider muss man das auch von Nightingale sagen, was ausnehmend schade ist, denn über ihn, seine Fähigkeiten und seine Entwicklung wüsste ich gern mehr. Es wäre auch schön, wenn man ein wenig mehr über Molly erfahren kann, die inzwischen nur noch ganz am Rande vorkommt.

Kurz und gut, diese Buch ist immer noch besser als manches andere, aber die Reihe muss dringend wieder magischer, spannender und mystischer werden. Ein wenig Auffrischung des Humors könnte auch nicht schaden.
Sonst ist es mir bald sehr egal, ob der Gesichtslose zur Strecke gebracht wird oder nicht.



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