Montag, 24. April 2017

Feuer der Leere von Robert Corvus

Zwischen den Sternen tobt ein Krieg um tote Welten. Die letzten Menschen fliehen auf Großraumschiffen durch die Galaxis, gejagt von einem erbarmungslosen Feind. Um Nahrungsmittel aufzunehmen, muss die Flotte auf Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der überraschende Ähnlichkeit zur Erde aufweist. Doch was bedeutet dieser Kontakt für die Bewohner des Planeten – ihren Untergang oder eine Blüte ihrer Zivilisation? Und während die Menschen um ihre Existenzsicherung kämpfen, ereignet sich auf der SQUID, dem einzigen außerirdischen Raumschiff der menschlichen Flotte, Unglaubliches. Denn die SQUID ist eine riesige Lebensform und Ugrôn, ein Besatzungsmitglied und Priester des Void, lauscht auf den Gesang des Schiffes in seinem Fleisch. Er betritt einen Pfad, den niemals zuvor ein Mensch beschritten hat.

Vielleicht liegt es daran, dass ich ein Trekkie bin – also jemand, der die Star-Trek-Serien (oder zumindest einige davon) sehr gut findet. Jedenfalls hatte ich so meine Probleme mit diesem Buch. Technik spielt hier eine verdammt große Rolle. Die Beschreibungen und Abhandlungen über technische Errungenschaften der Zukunft sind teilweise so ausufernd, dass die Handlung selbst fast verloren geht. Außerdem werden für meinen Geschmack zu oft irgendwelche wissenschaftliche Erkenntnisse breitgetreten, die zum teil wenig durchdacht und auch nicht immer logisch erscheinen.
Auf der anderen Seite stehen natürlich die Protagonisten – und die gleichen einander so sehr, dass ich mehr als einmal durcheinander gekommen bin. Manche bleiben bis zum Ende eher verschwommen und holzschnittartig. Sie wirken gar nicht richtig lebendig.
Dir Grundidee ist auf jeden Fall sehr gut, auch wenn ich mir wünschen würde, dass es in Science Fiction nicht immer nur um Schlachten und gegenseitige Vernichtung geht. Das Genre hätte da doch wirklich ganz andere Möglichkeiten.

Aber gut, wer so etwas gerne liest und obendrein ein Technikfan ist, der wird hier gut bedient sein.


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