Montag, 31. Oktober 2016

Omni von Andreas Brandhorst

Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät. Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht ...

Die Grundidee des Buches ist originell und spannend, die Sprache gehoben. Man fühlt sich schnell wohl bei diesem Roman, zumal die Mischung zwischen Bekanntem und Neuen genau richtig ist, damit der Leser staunen kann, aber nicht ins Schleudern kommt. Es ist außerdem schlüssig geschrieben. Das Grundthema ist die Physik und man muss dem Autor zugute halten, dass er genug recherchiert hat, um plausibel rüber zukommen. Ob seine Thesen und Erklärungen auch jemanden vom Fach überzeugen können, vermag ich natürlich nicht zu sagen.

Allerdings hätte ich mir sowohl bei den Protagonisten als auch bei einigen Szenen mehr Tiefe gewünscht. Da wurden Möglichkeiten verschenkt.
Trotzdem ist es ein Science Fiction der gehobenen Klasse und durchaus lesenswert.


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