Montag, 29. August 2016

A Scone To Die For (Oxford Tearoom Mysteries ~ Book 1) von H.Y. Hanna

"Scones, a tea shop in England, a kitty & a murder - yes, please!"
When an American tourist is murdered with a scone in Gemma Rose’s quaint Oxfordshire tearoom, she suddenly finds herself apron-deep in a mystery involving long-buried secrets from Oxford’s past.
Armed with her insider knowledge of the University and with the help of four nosy old ladies from the village (not to mention a cheeky little tabby cat named Muesli), Gemma sets out to solve the mystery—all while dealing with her matchmaking mother and the return of her old college love, Devlin O’Connor, now a dashing CID detective.
But with the body count rising and her business going bust, can Gemma find the killer before things turn to custard?

Dieses Buch hat alles, was einen guten englischen Whodunit ausmacht: eine Teestube, eine Katze, einen gutaussehenden Detektiv und ein paar alte Damen. Dazu kommt noch eine aufmüpfige Heldin, die Probleme mit ihrer viel zu wohlmeinenden Mutter hat. Wiedererkennungseffekt garantiert. Dazu kommt Oxford als Schauplatz des Geschehens und zwar nicht in Form einer Stadtplanbeschreibung im Stil von „Ich ging durch die Sowieso-Allee und bog dann links in die Ichweißnichtwiestraße und dann rechts in den Schlagmichtot-Weg ...“. Auch der Fall an sich ist ganz interessant. Genauso, wie die unerwartete Auflösung.

Allerdings hatte ich meine liebe Not mit Gemma, der Heldin. Manchmal ist die Frau einfach dämlich, schwer von Begriff und unnötig umständlich. Und für eine 29-Jährige, die Australien eine Top-Führungskraft war, benimmt sie sich ab und an schon bemerkenswert kindisch. Dass sie auch noch die Ich-Erzählerin ist, macht es nicht einfacher.

Trotzdem, es war ein spannendes Buch und ich denke, ich werde Gemma zumindest noch eine zweite Chance geben, denn die (anderen) Figuren sind wirklich faszinierend.

Übrigens, auch wenn man nicht vertraut ist mit der englischen Kultur und dem Jargon, der gerade in einer Universitätsstadt wie Oxford zu finden ist, kann man getrost zu diesem Buch greifen. Die Autorin gibt sich sehr viel Mühe, alles zu beschreiben und zu erklären. Und am Ende des Buches findet man sogar ein gutes Glossar dazu.


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