Donnerstag, 17. September 2015

Blogtour und Interview mit Jannes C. Cramer

Neues von der Blogtour:
Zum dazugehörigen Gewinnspiel wurden jetzt die Gewinner gezogen.

Trommelwirbel ...

Es sind für die Taschenbücher:
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Ricarda Zöllmann – „(W)ehe du gehst“
Tanja Gammer – „Die Frauenkammer“
Alois Hofbauer – „(W)ehe du gehst“ (Extra-Verlosung)


und für je ein E-Book von „(W)ehe du gehst“:
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Sabine Kupfer
Margareta Gebhardt
Anja
Katja
Samys World
Susanne Keller
Susy Bücherjunkies
Tanja Gammer


Herzlichen Glückwunsch! Bittet meldet euch bei Jannes C. Cramer  - am besten über das Kontaktformular auf seiner Homepage https://romanfieber.de


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(W)ehe du gehst“ heißt der neueste Roman von Jannes C. Cramer. Die Rezension zu diesem Thriller konntet ihr ja bereits letzten Dienstag hier lesen. Jetzt hatte ich im Rahmen einer Blogtour (Näheres weiter unten) auch noch Gelegenheit, den Autor zu inter­viewen.


Jannes C. Cramer
Ruth: Hallo Jannes, erst einmal vielen Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst.

Jannes: Hallo Ruth, gern. Vielen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf.

Ruth: Gleich mal eine Frage, die mich immer besonders interessiert: Wann hast du beschlos­sen, Schriftsteller zu werden und wie lange hast du gebraucht, um deinen ersten Roman zu beenden?

Jannes: Ehrlich gesagt habe ich es nie beschlossen. Ich hatte es auch gar nicht vor. Anfangs habe ich lediglich aus einer Laune heraus ein paar Zeilen geschrieben, die ich meiner Partnerin mit den Worten „guck mal, so fängt mein Krimi an“ geschickt habe. Ihre Reaktion war im Grunde, dass sie den Absatz ganz nett fand, aber weder sie noch ich haben zu dem Zeitpunkt gedacht, dass ich einen Roman schreibe.
Die Zeilen versauerten dann eine ganze Weile auf meiner Festplatte, bis ich nach einem Urlaub in den paar freien Tagen, die danach noch blieben, plötzlich Lust verspürte weiterzuschreiben. So entstand Seite für Seite, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass daraus tatsächlich ein Buch werden könnte.
Alles in Allem habe ich gute sechs Monate an „Die Frauenkammer“ – so hieß der erste Roman – geschrieben.

Ruth: „(W)ehe du gehst“ ist ein eindringlicher Thriller um Gewalt in der Ehe. Wie bist
du auf dieses doch ein wenig heikle Thema gekommen?

Jannes: Als ich mir die ersten Seiten der Geschichte ausgedacht habe, brauchte ich einen Grund, weshalb Kira von zu Hause fliehen wollte. Das Thema Gewalt und Eifersucht lag da für mich ziemlich nahe, denn man liest und sieht in den Medien ja immer wieder von solchen Dingen – wenn auch zum Glück meist nicht in der Ausprägung wie im Roman.

Ruth: Wie gehst du überhaupt an das Schreiben heran? Fängst du einfach mal an, wenn du eine Idee hast, oder recherchierst du vorher ausgiebig?
Lässt Du Freunde und Bekannte Deine Texte als Testleser vorab lesen?
Kommt es vor, dass sich bekannte in deinen Büchern als Charaktere wiederfinden?

Jannes: Ich recherchiere schon einiges, allerdings erst während des Schreibens. Ich bin kein Autor, der seine Geschichte von Anfang bis Ende durchplant und dann „nur noch“ herunterschreiben muss. Die Ideen für den Verlauf des Romans kommen mir beim Schreiben – mal mehr, mal weniger flüssig. Natürlich denke ich schon zwischendurch über ein mögliches Ende nach, dieses ändert sich dann allerdings immer wieder, weil die Protagonisten sich nicht unbedingt in die Richtung entwickeln, die angedacht war.
Ich habe mehrere Testleserinnen und einen Testleser, dazu ein „LektorenDuo“. Ich finde es wichtig für meine Texte, dass jemand drüber schaut, der unvoreingenommen ist und mir ehrlich die Meinung sagt. Ich denke, dass dadurch die Romane deutlich an Qualität gewinnen.
Direkt als Charaktere findet sich wohl niemand in meinen Büchern wieder, einzelne Charaktereigenschaften übertrage ich allerdings ganz bestimmt (auch unbewusst).

Ruth: Hast du einen oder mehrere Schriftsteller, die deine Vorbilder sind?

Jannes: Nein, Vorbilder würde ich nicht sagen. Ich mag das, was bestimmte Autoren schreiben (z. B. „Der Schwarm“ und „Limit“ von Frank Schätzing oder „Die Abnormen“ von Marcus Sakey), aber ich würde nicht sagen, dass ich ihnen nacheifere.

Ruth: Mich interessieren immer besonders die Bücherregale anderer Menschen- deswegen muss ich auch Dich fragen: Was sieht man denn alles, wenn man sich vor Dein Bücherregal stellt?

Jannes: Nicht viel. Ich habe ein paar signierte Bücher von Kolleginnen, dann die beiden oben genannten Bücher von Frank Schätzing. Da ich jedoch mittlerweile (fast) nur noch auf dem Kindle lese, kommen auch keine neuen Bücher dazu.

Ruth: Welches Buch hast Du selbst zuletzt gelesen und wie hat es Dir gefallen?

Jannes: Ich habe zuletzt die Acht-Sinne-Reihe von Rose Snow gelesen. Eigentlich bin ich kein Fan von Liebesromanen, aber dabei hatte ich eine Ausnahme gemacht und es auch nicht bereut. Besonders im dritten Teil hat mich die Geschichte überzeugt.

Ruth: Wo kann man dich im Internet finden, wenn man mehr über dich erfahren will?

Jannes: Ach, herrje. Jetzt wird es umfangreich. Da wäre zuerst einmal mein Autorenblog „Romanfieber“ (https://romanfieber.de), dann natürlich mein Profil (https://www.facebook.com/Ein.Schreiberling) und meine Autorenseite (https://www.facebook.com/JannesCCramer) auf Facebook, mein Twitter Account @JannesCCramer (https://www.twitter.com/JannesCCramer) und seit Neuestem auch noch ein Google+ Profil (https://plus.google.com/+JannesCCramer-Autor/).
Puh …

Ruth: Eine letzte Frage - natürlich möchten die Leser ein wenig über deine zukünftigen Projekte erfahren. Was wird dein nächstes Buch sein? Auf was dürfen wir gespannt sein ?

Jannes: Im Moment arbeite ich an einem neuen Roman, der aber ganz anders werden soll als die bisherigen. Das Genre würde ich als „Mystery-Thriller“ bezeichnen. Mehr kann ich allerdings noch nicht verraten ;-)

Ruth: Vielen Dank für dieses Interview und viel Glück für deine Zu­kunft.

Jannes: Herzlichen Dank.


Die Blogtour: 
Tag 1: Nadja – Entstehung des Buches
Tag 2: hier!
Tag 3: Jens – Umgang mit Eifersucht
Tag 4: Janine – Häusliche Gewalt / Gewalt in der Ehe
Tag 5: Mona – Polizisteninterview
Tag 6: Ramona – Handlungsorte
Tag 7: Corinna – Protagonisteninterview / -vorstellung
Tag 8: Danny – Wie viel verträgt eine Freundschaft?
Tag 9: Bella – Weitere Bücher
Tag 10: Jannes – Tourfinale / Gewinnspiel

Morgen geht es also weiter bei Jens



Wie ihr sicher schon entdeckt habt, gibt es für die Blogtour auch ein Gewinnspiel. Dafür müsst ihr jeden Tag eine Frage beantworten (einfach hier als Kommentar).

Die heutige Frage lautet:

Was macht für dich einen guten Thriller aus?  

Ich drücke die Daumen!

Kommentare:

  1. Hallo,
    schön wenn man ein paar Infos zu den Autoren bekommt ;-)
    Für mich macht die Rafinesse und ja auch Kaltblütigkeit einen guten Thriller aus. Auf die falsche Fährte geführt zu werden und sehr wichtig - das Kopfkino! Wenn sich das bei mir nicht aufbaut, ist jedes Buch leider ein Reinfall für mich.
    lg Tanja

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  2. Ein guter Thriller soll spannend sein und natürlich muss Blut fließen - aber bitte nicht literweise. Er muss härter sein als eine Detektivgeschichte und schneller als ein gemütlicher Whodunit. Also Rasant, spannend und gnadenlos.

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  3. Hi also mir ist diese fesselnde Spannung ganz wichtig und ich find es auch klasse wenn Ich immer wieder überrascht werd. Ist es nachher überhaupt der den ich in Verdacht hatte.

    LG Ricarda;-)

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  4. Hallo,

    ein Thriller muss mich bis zum Ende fesseln und spannend geschrieben sein.

    Liebe Grüße
    SaBine

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  5. Huhu Ruth,

    ein sehr tolle und interessantes Interview!

    Für mich macht ein guter Thriller Spannung, Nervenkitzel und Gänsehautfeeling aus. Man muss sich selbst beim lesen in der Situation wiederfinden und sich mit den Protagonisten Identifizierenen können. Aber auch der Schreibstil ist für mich wichtig, denn wenn er überzeugen kann ist die halbe Arbeit schon gemeistert!

    Liebe Grüße
    Samy von Samys Lesestübchen

    ( alinesamy86@gmail.com)

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  6. Hallo ,

    Für mich muss guter Thriller spannend , fesselnd , interessant sein
    und ich nicht aufhören kann Buch zu lesen bis ich fertig bin .
    Tolles und interessantes Interview.

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  7. Hallo,

    ein guter Thriller muss für mich spannend sein, die nötige "Portion Blut" enthalten und die Story muss mich richtig fesseln.

    Für mich war es echt schwer "(W)Ehe du gehst" aus der Hand zu legen. Da ist es auch schonmal spät geweorden, aber ich wäre sonst vor Neugier geplatzt, wie es denn nun weiter geht.

    Vielen Dank für das tolle Interview und ganz liebe Grüße,

    twenny83.blogspot.de

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  8. Hallo und vielen Dank für den tollen Beitrag zur Blogtour! Ein guter Thriller muss für mich einen guten Spannungsaufbau haben, interessante, vielschichtige Charaktere, einen logischen Aufbau und eine tolle Atmosphäre. Außerdem finde ich es gut, wenn der Thriller einen eingängigen und markanten Titel hat, der neugierig auf die Handlung macht.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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